Hier sind einige Anmerkungen zu den Geräten zu finden mit denen die Bilder entstanden sind
Technisch Daten usw, sind anderorts zu finden.
ASA N10 Astrograph, Televue NP101 4" Apo, Intes MK69 Maksutov,
C11 Schmid-Cassegrain, ED114SS, Gemini G42, Vixen Sphinx, Vixen New Atlux,
Montainer 07, Star-Big Projekt
Optik
Wer eine Optik für CCD Fotografie sucht sollte nach CCD Aufnahmen in voller Auflösung suchen die mit größerem Chip und kleinen Pixel (ST10, ST11000 usw) gemacht wurden.
Am besten ein Rohbild ohne Flat über die gesamte Bildfläche beurteilen.
H-alpha Aufnahmen zeigen natürlich keine Farbfehler, Chemische Aufnahmen sind für CCD nicht aussagefähig.
Bilder in geringer Auflösung verschönern Fehler entscheidend.
Hersteller- Händlerangaben und Testberichte sollten kritisch hinterfragt werden.
Ein Optiktest bezieht sich meist auf die optische Achse (=Bildzentrum), nur einen Farbbereich und informiert kaum über Vignettierung, Verzerrungen in den Bildecken, mechanische Qualitäten des Okularauszug usw. Erfahrene Astrofotografen sind hier die bessere Informationsquelle!
ASA N10
Ein "simpler" Newton der durch gute Mechanik, überdimensionierten Fangspiegel
und vor allem durch den von Philip Keller gerechneten Korrektor den Titel Astrograph wirklich verdient!

Der Kohlefasertubus ermöglicht stundenlange Aufnahmen ohne Nachfokussieren,
Lastveränderungen machen sich kaum in der Fokuslage bemerkbar.

Die Lichtstärke von f3,6 bringt ordentlichen Kontrast in die Aufnahmen, der Umstieg von 6 auf 10" bei gleicher Brennweite
hat mir gezeigt wie einfach es ist mit lichtstarker Optik tiefe Rohdaten zu gewinnen.

Mit Gerald Rheman war im Hause ASA ein Praktiker an Bord der die Probleme des Astrofotografen versteht
und dem Endkunden geduldig mit Trost und Rat zur Verfügung stand.

Schwachpunkt kann Astigmatismus durch verspannten Hauptspiegel sein.
Das Prüfprotokoll des Spiegel ist nicht aussagekräftig wenn es vor dem (von Fachleuten umstrittenen) verkleben des Hauptspiegel erstellt ist. Dies lässt sich einfach nachweisen indem der HS + Halterung um 1/3 gedreht wird und sich das Fehlerbild mitdreht. (Intra /Extrafokale längliche Sternabbildung knapp ausserhalb des Fokus um 90° gedreht)

Der Korrektor ist zwar nach "Phillip Keller Design" gerechnet. Sind die Linsen beim Zusammenbau (wo immer das gemacht wird) verschoben (=Keilfehler) äussert sich das in einseitigen Farbhöfen zb im Blauen. Ohne Farbfilter hat man den Eindruck als ob schlecht justiert wäre. Auch hier lässt sich das durch verdrehen des Korrektors, oder durch Vergleich der einzelnen Farbaufnahmen nachweisen.

first light im Mai2009
VDB2 / Cederblad 1 in Cassiopeia Barnard 160,162,163 in Cepheus Ngc 5907 & his tidal stream in Draco
ASA N10
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Tele Vue NP 101
Perfekte Optik, absolut farbrein es kann sogar ohne IR Sperrfilter gearbeitet werden.
Meine erste Optik bei der ich es nicht für notwendig halte sie durch Alois Ortner prüfen oder justieren zu lassen.
Al Nagler weis was er macht!
Das Bildfeld ist bis ST2000 Chip ok wenn auch leicht gewölbt, durch das Petzval Design ist der zentrale Bereich aufgehellt was sich mit Flats sehr gut ausgleichen lässt.
Schwachstellen:
Der Okularauszug ist bei schwerem CCD Gerät nicht fein genug zu verstellen und neigt zu verkippen, was die Optik gnadenlos zeigt.
Den Auszug habe ich durch den Feathertouch ersetzt.
Einige Aufnahmen die mit dem NP 101 gemacht wurden:
Sh2-239, Herbig Haro 28 & 29, Ldn 1549, 1551 in Taurus Sh2-155, Lbn 527, Ldn1215 "the Dark Dog"& Vdb155 in Cepheus Lbn 640 in Perseus
Televue NP 101
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Intes MK 69 "Fotomak" (verkauft)
Sehr gute Optik die leider nicht mehr gebaut wird. Auch als Flatfield mit Meniskuslinse bezeichnet.
Der Fangspiegel ist groß dimensioniert, sitzt in der Mitte des Tubus und erzeugt sehr gute Ausleuchtung bis zum ST10 Format und mehr.
Sehr robust aufgebaut und erhält seine Justierung sehr gut, kein Spiegelverkippen wie bei den SC
Die vom bekannten Süddeutschen Händler als "geprüft" ausgelieferte Optik wurde offensichtlich beim Justieren an den Justierschrauben mit miesem Werkzeug und ohne Sachverstand beschädigt.
"Das wurde schon von den Russen so geliefert und ist nicht bei der Prüfung entstanden" so der Kommentar........
Die Schrauben habe ich dann selber erneuert und die Optik von Alois Ortner prüfen und justieren lassen.
Nach vollständigem zerlegen und richtiger justage des Fangspiegel (WICHTIG) liefert die Optik nun perfekte abbildung

Schwachstellen:
Der Crayfordauszug ist unterste Qualität und im Original unbrauchbar!
Die Lackflächen des Tubus sind von "russischer Qualität"
Einige Aufnahmen die mit dem MK69 gemacht wurden:

MK69 zerlegt
Virgo Cluster M101 Ngc 5457 "The Pinwheelgalaxie" in Ursa Maior M106/NGC4258 "&Ngc 4248 in Canes Venatici
Intes MK69
Gallerie
A
P
O
D
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Das "Star-Big" Projekt

Mk69 ebenes Bildfeld, gute Abbildungsleistung
Televue NP101 absolut farbrein, Gute Abbildung im Sxv / St2000 Format.

Bei beiden Instrumenten habe ich die üblichen Schwachstellen der Kameraverkippung und ungenauen Okularauszug bereits gelöst. 

Die SXV –H9 auch mit kleinen Pixel und Hoher QE bei geringem Gewicht, Antiblooming.
Anstatt  auf ein Lichtstarkes System umzusteigen habe ich in die CCD Technik investiert.
Meine Neuinvestition 2008, die St10 ist ein recht verbreitetes Instrument mit hoher Quanteneffizenz,kleinen Pixel und internen Guider. 
Was liegt also näher bewährte Optik mit bewährter CCD Technik zu verbinden? zur Gallery

Star-Big
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Sh-2 112 & LDN´s in Cygnus DBW111 in Cygnus Vdb132 Ngc6914 KP(1922)Zulu in Cygnus LBN 190 & LDN 865/Barnard145 in Cygnus
Celestron C11 (verkauft)
"Ein Schmid-Cassegrain ist eine Optik die alles kann aber nichts perfekt"
Für mobil- und Universaleinsatz, wer nicht sicher ist ob überhaupt, und was er fotografieren möchte (Planeten oder doch Deep Sky) der ist mit einem SC nicht schlecht beraten. Gabelmontierungen sollte besser vermieden werden!
Riesenvorteil ist die Möglichkeit mit allerlei Zubehör immer irgendwie in den Fokus zu kommen
Ich setze das C11 mittlerweile nur mehr für Planetenfotografie ein, für Deepsky mit langen Belichtungszeiten ist mir die Mechanik zu unpräzise.
Schwachstellen:
Wer nach Perfektion strebt wird feststellen das durch die Masse und Verstellung des Hauptspiegel praktisch immer Fokusdrift und Dekollimation vorhanden ist.
Ein zusätzlicher Crayfordauszug beseitigt das Problem trotz aller Werbung nicht! Nur beim Scharfstellen an sich "hüpft der Stern nicht aus dem Bild"
Ein Feststellen des Hauptspiegel führt sehr oft zu Verspannungen und Abbildungsfehler.
Mein C11 habe ich umgebaut, der Bericht dazu ist hier zu finden.
Bilder werden demnächst auf der neuen HP eingepflegt.

Vixen ED 114ss (verkauft)
Gute Optik , recht Lichtstark mit guter Ausleuchtung. Mit dieser Optik bin ich zum Refraktorfan geworden.
Der Okularauszug ist in der Verstellung etwas grob aber recht stabil und solide ausgeführt.
Für die Reise lassen sich Taukappe und Okularauszug abschrauben.
Schwachstellen:
Es ist halt eine ED Optik mit Restfehler im Blauen. Der direkte Vergleich mit dem Televue zeigt eine verschobene Fokuslage und größere Sterne im Blauen.
Im Früjahr 2005 muste das ED114ss dem Televue NP101 weichen.
Einige Aufnahmen die mit dem ED114SS gemacht wurden:
NGC 281 "Pacman Nebula" in Cassiopeia NGC 7635 "Bubble Nebula" in Cassiopeia Ic 405 " Flaming Star Nebula" in Auriga Ic 1805 "Heart Nebula" in Cassiopeia
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Montierungen
Gemini G42 Observatory
Ist seit ende November 2007 im Einsatz und hat auf Anhieb gehalten was Andras Dan auf seiner Homepage verspricht.
Eine duchdachte Montierung von Leuten gebaut die selber Astrofotografie betreiben.
Makelloser Maschinenbau auf Funktionalität ausgelegt. Die großen Schneckenräder sorgen für Stabilität.
Der Schneckenfehler ist mit 5 Bogensekunden sehr gering, leider in einer kurzen Periode um ca 3min.
.
Nach dem Scheinern erfogte am 28.11 das first guide und nach einer weitern Nacht waren > 8h Belichtungszeit auf
Sharpless 202 im Kasten. Ohne Guidefehler! was will ein Astrofotograf mehr
Wer sich für die G42 interessiert wendet sich am besten direkt an den Hersteller.
Hr. Dan hat meine Fragen zur G42 prompt beantwortet.
Wo gibts das schon?
Im Vergleich zur New Atlux hat die G42 mehr Tragkraft und stärkere Motoren dafür ist sie mobil nicht- oder nur schwer einzusetzen. Die feste Aufstellung war der Grund für den Wechsel.
Die 24v Pulsarsteuerung ist leicht zu bedienen und für Sterwartenbetrieb ausgelegt.
Die Ansteuerung uber Guide oder Sky ist problemlos wie auch der Betrieb über Pulsar Commander das auch für Updates und das hochladen von eigenen Katalogen verwendet wird.
Um die Umfangreichen Funktionen zu verstehen und bei Bedarf shcnell zu finden habe ich das Pulsar Menü 2.60 in einer Tabelle zusammengefasst.
Pulsar Steuerung
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Vixen Sphinx
Die kleine Ausführung der Atlux, nicht die neue GPDX.
Sehr gut gelöst ist die Gewichtsverteilung und wie bei der Atlux der Polsucher.
Kein Kabelsalat.

Über das Starbook wurde schon viel geschrieben.
Ich finde die Idee nicht schlecht, leider fehlen noch immer viele nützliche Funktionen des Skysensor.
Besonders ärgerlich ist das automatische Umschwenken ohne das die Montierung anschlägt
Die beste Beobachtungsposition für den Fotografen wird nicht genutzt.
Es können keine eigenen Objekte eingegeben werden, Die Bahndaten des aktuelellen kometen Swan stehen nicht zum Download bereit und können auch nicht manuell eingegeben werden!!! (Stand5.Nov2006)

Bleibt zu hoffen das die Fa. Vixen ordentlich nachbessert.
Für den Anschaffungspreis sollte das möglich sein!

Vixen New Atlux verkauft!
Qualität Made in Japan!
Für meinen Zweck eine Optimale Montierung
Der empfindliche Polsucher, Schneckenräder und Kabel sind geschlossen verbaut und somit sehr gut für den Transport und vor Verunreinigung geschützt.
Ein Pluspunkt der sehr oft unterschätzt wird aber für den mobilen Einsatz sehr entscheidend ist.
Der Polsucher ist perfekt mit großen Skalen ausgeführt
(-für alle Aufnahmen auf dieser Homepage wurde die Montierung nur mit dem Polsucher eingenordet!)
Die Ansteuerung mit dem Skysensor ist sehr komfortabel Goto in alle Himmelsrichungen kein Problem, Ost/Westlage wird automatisch erkannt.
ca 20 Kg Gesamtgewicht beim Achsenkreuz sind nicht wenig, lassen sich aber durch das gekapselte Design noch gut transportieren.
Der Schneckenfehler: an 2 Montierungen per CCD ehrlich vermessene +/- 12"
Entscheidend ist für die Fotografie eine lange Periode (die Abweichung steigt somit flach an) und das der Fehler sehr gleichmäßig und nicht sprunghaft auftritt!
Mit PEC lässt sich der Schneckenfehler massiv verringern, sehr angenehm für Planetenfotografie, für nachgeführte Langzeitbelichtung nicht notwendig

Das angebotene Dreibeinstativ ist recht sauber gebaut aber für die Atlux zu unstabil!
Die Säule ist super.

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