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Ngc225, VDB4, Stock24 & Ldn1292 in Cassiopeia
full resolution 2184 x 1472 Pixel
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NGC225: sehr junger oH in 2000 Lj Entfernung, Alter 10 Mio Jahre
sehr wahrscheinlich, dass NGC225 mit dem Staub und Gaswolken der Umgebung assoziiert ist.

Date:20081101/1103
Location:AAS Gahberg
6'' Maksutov Intes MK69 @900mm St10xme CFW10 for Luminance
4" Apo Televue NP101@540mm SXVH9 CFW10 for RGB
Simultaneous on Gemini G42 Mount
Filter:Astronomik
Comments:Maxim, Astroart, PSP CS2, Fits Liberator
L 122 x 300 sec G2 weight
R 39 x 290 sec 81 %
G 38 x 290 sec 82 %
B 46 x 290 sec 100 %
total 20,1 h 245 frames

NGC 225 und VdB4 in der Cassiopeia

Hoch in der Cassiopeia befindet sich eine Region, die selten beachtet wird. Gemeint ist das Gebiet um den offenen Sternhaufen NGC 225. Diese Sternansammlung von 12´ scheinbarem Durchmesser ist 2000 Lj entfernt und weist abzählbar viele Sterne ab 9 mag auf. Da diese Sterne von ihrem Spektraltyp her nicht genügend Energie erzeugen, um das umliegende Gas zur Emission zu bringen, verrät sich die interstellare Materie durch ihre bläuliche Färbung. So ist VdB 4 an der Ecke des Sternhaufens ein recht schwacher Reflexionsnebel, der gleichzeitig den südlichen Rand der dunklen Staubwolke LDN 1294 darstellt.
Bildautor Günter Kerschhuber, uns allen von seiner astrofotografischen Ausdauer her bekannt, hat sich mit diesem AdW selbst übertroffen. Er teilt mit: „Heut möchte ich euch eine meiner am längsten belichteten Aufnahmen zur Veröffentlichung senden. Rund 20 Stunden an Belichtungszeit haben es möglich gemacht, die hauchzarten Nebelstrukturen von VdB 4 und die die für mich noch interessanteren Sternverfärbungen durch Staub und Dunkelnebel festzuhalten.“ Schaut man sich die Staubmengen genauer an, so entdeckt man in der Tat einen leichten blauen Schimmer, der alles überzieht.
Das beeindruckende Bild stammt vom 1.-3. November 2008 und wurde auf der Gahberg-Sternwarte im Salzkammergut aufgenommen. Teleskop für das Luminanzbild war ein 6-zölliger Maksutov (Intes MK69) bei f = 900 mm. Kamera war eine SBIG ST-10XME. Für die Farbbilder kam ein 4-zölliger Apochromat (Televue NP101) bei f = 540 mm zum Einsatz. Er war mit einer Starlight SXV-H9 kombiniert. Beide Teleskope saßen gleichzeitig auf einer Montierung Gemini G42. Die Farbfilter stammen von Astronomik. Belichtet wurde: L = 22 x 300 s, R = 39 x 290 s, G = 38 x 290 s, B = 46 x 290 s. Klar, dass die Aufnahme an einem G2-Stern farbkalibriert wurde.
Insgesamt ergeben diese 245 Einzelbilder eine Belichtungszeit von etwas mehr als 20 Stunden! Dazu die Glückwünsche des AdW-Teams, lieber Günter!!! Eine stramme Leistung, ohne die die Farbvielfalt des Gebietes im wahrsten Sinne des Wortes „im Dunklen“ geblieben wäre.

Aus:
Astrofoto der Woche
http://www.astronomie.de/

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